Brückenschlag nach Shanghai
25. März 2026SCCH unterzeichnet zukunftweisende Kooperation
Echte Innovation entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven, Kulturen und Kompetenzen aufeinandertreffen. Vor diesem Hintergrund nutzte das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) eine vom Innovationorbit organisierte Delegationsreise nach China, um eine zukunftsweisende Partnerschaft zu besiegeln. In Shanghai unterzeichnete SCCH-Geschäftsführer Markus Manz ein Memorandum of Understanding (MoU), das die Kooperation mit der University of Shanghai for Science and Technology (USST) sowie dem China-Austria Sutong Eco-Park offiziell verankert.
Synergien zwischen Forschung und industrieller Anwendung
Das SCCH verfolgt ein klares Ziel: exzellente akademische Forschung mit den realen Herausforderungen der Industrie zu verknüpfen. Die neue Partnerschaft mit der USST und dem Su-Xi-Tong Science & Technology Park bietet hierfür die ideale Plattform. Während die USST herausragende Expertise in den Ingenieurswissenschaften einbringt, schafft der Eco-Park ein Umfeld, in dem neue Technologien direkt in industrielle Anwendungen transformiert werden können.
Markus Manz, CEO des SCCH, betonte in seiner Ansprache an der 1906 gegründeten University of Shanghai (USST) die strategische Bedeutung dieses Schulterschlusses: „Wirksamer Technologietransfer braucht die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis. Für das SCCH ist diese Vereinbarung der Beginn einer Kooperation, in der wir die Brücke zwischen erstklassiger akademischer Forschung und den konkreten Herausforderungen der Industrie schlagen. Das MoU bildet das operative Fundament, um unsere Innovationskraft mit globalen Partnern zu skalieren und technologische Standards gemeinsam zu definieren.“
Von Shanghai nach Hagenberg
Über die rein technologische Zusammenarbeit hinaus sieht Manz in der Kooperation einen weiteren wesentlichen kulturellen Mehrwert. China gilt weltweit als einer der dynamischsten Innovationsstandorte für neue Technologien. Der Austausch ermöglicht es beiden Seiten, voneinander zu lernen und unterschiedliche Perspektiven zu vereinen. „In Partnerschaften wie diese handeln Menschen. Es geht darum, langfristige Beziehungen aufzubauen, Ideen auszutauschen und Vertrauen zwischen Institutionen und Kulturen zu festigen“, so Manz weiter. Geplante gemeinsame Forschungsprojekte sowie Austauschprogramme für Forschende und Studierende sollen dieses Vertrauen in den kommenden Jahren weiter vertiefen. Bereits im Mai setzt das SCCH den Dialog in Hagenberg fort. „Wir erwarten die chinesische Delegation vor Ort, um die Kooperation auf europäischem Boden zu vertiefen und nächste Projektschritte zu planen“, so Manz.
Weitere Information in der Presseaussendung von SCCH zum Download.