CREATE! treibt Innovationstempo voran
10. Juni 2026CREATE! treibt Innovationstempo voran
LCM legt mit neuem Forschungsprogramm den Innovationsturbo für die Industrie ein
LCM schaltet beim Innovationstempo einen Gang höher: Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat das COMET-Zentrum „CREATE! – Center for Research on Emerging and Advanced Technologies in Engineering“ am Linz Center of Mechatronics (LCM) mit einem Forschungsvolumen von 24 Mio. Euro (2027–2030) genehmigt. Das Land Oberösterreich investiert in diesem Zeitraum 4 Mio. Euro in das Programm und stärkt damit gezielt die schnellere Überführung von Forschung in industrielle Anwendungen.
Von der Idee zur Anwendung – deutlich schneller
Mit CREATE! sollen Innovationszyklen verkürzt und neue Technologien noch rascher in die Praxis gebracht werden. Im Fokus stehen die moderne digitale Produktentwicklung und die konsequente Verbindung von Mechatronik mit Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und Automatisierung. Als spezialisierter Forschungs- und Entwicklungsdienstleister geht LCM über die klassische Rolle eines Technologieintegrators hinaus.
Seit über 25 Jahren verbindet das Zentrum Spitzenforschung mit konkreter Anwendung und entwickelt neueste Technologien gezielt zu marktfähigen Lösungen weiter. Entwicklungen werden gebündelt, beschleunigt und direkt in industrielle Wertschöpfung überführt. Aufbauend auf den Erfolgen des COMET-Zentrums „Symbiotic Mechatronics“, das Ende des Jahres ausläuft, schärft das Forschungsprogramm CREATE! die Rolle des LCM als „Innovation Enabler“ weiter und richtet den Fokus noch konsequenter auf Umsetzung und Geschwindigkeit aus. Zahlreiche Referenzprojekte unterstreichen die Innovationskraft des LCM – von einer magnetischen Bremse für den Einsatz im Weltraum über den elektrifizierten Schiffsantrieb eVSP bis hin zu einem 700 kW starken Generator für die WWS Wasserkraft GmbH. Diese Entwicklungen wurden teils mehrfach ausgezeichnet.
„CREATE! heißt schaffen: Wir bringen Technologien noch schneller dorthin, wo sie wirken – in die industrielle Anwendung. Als Innovation Enabler beschleunigen wir Entwicklungsprozesse und erhöhen die Umsetzungsgeschwindigkeit für unsere Industriepartner signifikant“, erklären die LCM-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Dr. Johann Hoffelner und Dipl.-Ing. Dr. Manfred Nader.
Drei Schwerpunkte, ein Ziel: mehr Tempo in der Innovation
Das Forschungsprogramm fokussiert auf leistungsfähige Antriebssysteme und automatisierte Entwicklung, den Einsatz von Simulationen und digitalen Zwillingen sowie sichere Sensortechnologien und Datenanalyse – mit einem klaren Ziel: kürzere Entwicklungszeiten, schnellere Umsetzung und höhere Ressourceneffizienz. Führende Industrieunternehmen – darunter BRP-Rotax, ENGEL, KEBA, Primetals Technologies, voestalpine und viele mehr – arbeiten gemeinsam mit rund 20 Instituten und Forschungsgruppen der Johannes Kepler Universität Linz sowie internationalen Forschungspartnern an der raschen Überführung von Forschung in die industrielle Praxis. Ergänzt wird das Netzwerk durch RECENDT – Research Center for Non-Destructive Testing und das Software Competence Center Hagenberg aus dem UAR Innovation Network.
Gezielte Investition in mehr Innovationsgeschwindigkeit
COMET steht für Competence Centers for Excellent Technologies und beschreibt damit auch den Anspruch. Das Forschungsprogramm mit einem Gesamtvolumen von 24 Mio. Euro in den ersten vier Jahren (2027–2030) basiert auf einer partnerschaftlichen Finanzierung und einem schlagkräftigen Innovationsökosystem: 8 Mio. Euro werden aus Bundesmitteln finanziert, das Land Oberösterreich trägt 4 Mio. Euro bei, und die verbleibende Hälfte finanziert sich aus Beiträgen der Partner aus Industrie und Wissenschaft.
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