#DiverstiyInScience - Die weibliche Seite der Künstlichen Intelligenz

Portraits der Forscherinnen
v.l. Sandra Warner, Roxana Holom, Anna-Christina Glock, Manuela Geiß, Irmela Kofler, Lisa Ehrlinger, Christina Hochleitner, Verena Geist, Anna-Sophie Jäger, Christine Gruber ©RISC Software /SCCH

Mensch und Künstliche Intelligenz (KI) sind die Teamkollegen der Zukunft. Ein Ansatz für eine gut funktionierende Zusammenarbeit ist Human-Centered Artificial Intelligence (AI) oder menschzentrierte KI. Erklärbarkeit und Vertrauen sind dabei zentrale Aspekte. Bei der technologischen Weiterentwicklung von KI haben Frauen eine zunehmend starke Stimme. Forscherinnen aus dem UAR Innovation Network geben Einblicke, welche Forschungsfragen im "KI-Teambuilding" zukunftsweisend sind und warum Diversität in der Forschung einen hohen Stellenwert einnimmt.


Starke Vernetzung in der KI-Communitiy

Als zentrales Schwerpunktthema der oö. Wirtschafts- und Forschungsstrategie #upperVISION2030 wird im UAR Innovation Network intensiv im Gebiet von "Human-centered AI" geforscht – darunter die in Hagenberg ansässigen Forschungszentren RISC Software und das Software Competence Center Hagenberg (SCCH). Die Zentren sind stark in der überregionalen KI-Community vernetzt. SCCH-Research Director Bernhard Moser ist Präsident der Austrian Society for Artificial Intelligence (ASAI), die Plattform der nationalen KI-Landschaft. Zudem sind die Forschungsorganisationen Mitglied beim bundesweiten Netzwerk AI Austria und engagieren sich intensiv im regionalen Verein AI Upper Austria, zu dessen Gründungsmitgliedern SCCH zählt. Mit der lokalen Gruppe hat die internationale Gemeinschaft eine starke Repräsentanz am Industriestandort Oberösterreich. Für eine starke weibliche Stimme im Bereich KI sorgt der Verein Women in AI. In diesem Netzwerk von Fachexpertinnen engagieren sich Forscherinnen der Zentren, um gezielt die Diversität und die Sichtbarkeit von Frauen im KI-Bereich zu fördern.

Frauenförderung in der Forschung

Die Forschungszentren setzen gezielte Initiativen in der Förderung von Frauen und jungen Talenten. Hinter dem Engagement stehen oftmals ambitionierte Forscherinnen, denen dies eine Herzensangelegenheit ist. Allgemein ist der "Gender Gap" in der Forschung ist in den vergangenen Jahren kleiner geworden – vor allem bei jungen Forschenden. An den Forschungszentren SCCH und RISC Software sind durchschnittlich rund ein Drittel im Team Frauen. Der Anteil liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt von rund 20 % im IT-Bereich. Diese Stärke soll weiter ausgebaut werden. Beide Zentren pflegen Kooperationen mit höheren Technischen Lehranstalten und bringen so Forschung rund um Themenkreise wie Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz ins Klassenzimmer. Zudem wirken die Zentren regelmäßig bei spannenden schulischen Wettbewerben mit, um das Interesse und die Faszination für die Technik bereits in jungen Jahren zu wecken.

Bild ©RISC Software /SCCH