Innovative Recyclingtechnologien für eine nachhaltige Aluminiumindustrie

Foto: © AIT / Johannes Zinner

Innovationen beim Aluminiumrecycling

Aluminium spielt als leichter und vielseitiger Werkstoff eine zentrale Rolle in zahlreichen Industriebereichen. Gleichzeitig ist seine Herstellung sehr energieintensiv. Das vom LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen koordinierte EU-Projekt RecAL (Recycling Technologies for Circular Aluminium) entwickelt daher neue Ansätze, um Aluminium effizienter im Kreislauf zu führen und hochwertige Recyclingmaterialien besser nutzbar zu machen.

Gemeinsam mit 19 Partnerorganisationen aus neun europäischen Ländern arbeitet das Konsortium an innovativen Recyclingtechnologien, digitalen Sortierprozessen und neuen Legierungsstrategien. Ziel ist es, die Qualität von Recyclingströmen deutlich zu verbessern und den Einsatz von Sekundäraluminium in der Industrie zu erhöhen. Digitale Technologien wie Sensorik, Robotik und digitale Zwillinge sollen dabei helfen, Materialflüsse über den gesamten Lebenszyklus hinweg transparent und effizient zu steuern.

Mit dem Aufbau eines digitalen „RecAL Hub“ werden Produzenten, Verarbeiter und Abnehmer von Recyclingmaterial europaweit vernetzt. Dadurch soll ein geschlossener Aluminiumkreislauf entstehen, der Ressourcen schont, CO₂-Emissionen reduziert und die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Versorgungssicherheit der europäischen Industrie stärkt. Das bis 2028 laufende Projekt wurde 2025 bereits mit dem ÖGUT-Umweltpreis in der Kategorie „Mit Forschung & Innovation zur Kreislaufwirtschaft“ ausgezeichnet.

Nähere Informationen finden Sie in der Presseaussendung: AIT-Forschung entwickelt Lösungen für das Recycling hochwertiger Aluminiumlegierungen