Neue Projekte für ein nachhaltiges Energiesystem

Stilisierte Skyline, dessen höchster Wolkenkratzer wie das Symbol für eine voll geladene Batterie aussieht. Auf dem Dach ist ein Piktogramm einer Pflanze. Das Bild ist in Grüntönen gehalten.
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Mit der Förderausschreibung „Future Energy Technologies“ des Landes OÖ im Rahmen von #upperVISION2030 starten insgesamt sieben neue Forschungsprojekte, die sich mit verschiedenen Aspekten der Transformation von Energiespeichersystemen über Netzinfrastruktur bis hin zur Energieerzeugung beschäftigen. Vier Forschungszentren aus dem UAR Innovation Network – LCM, RECENDT, K1-MET und HyCentA – sind an drei Innovationsvorhaben maßgeblich beteiligt.

Im Rahmen der drei neuen kooperativen Innovationsvorhaben tragen Forschungszentren gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft maßgeblich zur weiteren Dekarbonisierung bei:

Neue Energiespeichersysteme für Bau und Feuerwehr
Im Projekt „BABA Emissionen" wird an elektro(chemischen) Speichersystemen gearbeitet, um das Baugewerbe und Feuerwehreinsätze zu dekarbonisieren und gleichzeitig die Effizienz zu steigern. Aktuell ist man in diesen Bereichen größtenteils noch auf Dieselgeneratoren oder dieselbetriebene Maschinen angewiesen. Das Projektteam setzt sich aus der FH OÖ, LCM, Drees & Sommer Projektmanagement und Bautechnische Beratung, Miba Battery Systems und dem Landesfeuerwehrverband Oberösterreich zusammen.

Mehr Ausdauer für Bauteile zur Wasserstofferzeugung
Protonenaustauschmembran-Elektrolyse (PEMEL) ist eine der zukunftsträchtigsten Technologien zur nachhaltigen Erzeugung von grünem Wasserstoff. Das Projekt „DuraPEM" mit LCM, HyCentA und der Robert Bosch AG zielt darauf ab, die Lebensdauer von PEMEL-Stacks zu verlängern. Elektrolyse-Stacks bestehen aus über hundert Elektrolyse-Zellen, die Wasser mit Strom in Sauerstoff und Wasserstoff umwandeln. Durch den Abbau der Membran ist ihre Lebensdauer limitiert.

Qualitätskontrolle für die Wasserstoffproduktion
Mit H2lytics leisten K1-MET und RECENDT einen weiteren Beitrag zur kohlenstoffarmen Wasserstoffproduktion für die Stahlindustrie. Gemeinsam mit Voestalpine Stahl werden innovative Ansätze zur flexiblen Wasserstoffproduktion entwickelt. Indem Sensorik auf Basis optischer Spektroskopie in ein Elektrolysesystem integriert wird, lässt sich die Wasserstoffqualität genau überwachen und es kann flexibel produziert werden.