Neue Wege: Wasserstoff und Thermoelektrizität vereint
17. Oktober 2024
Etwa 40 % des heimischen Energieverbrauchs entfallen auf die Industrie. Wasserstoff spielt dabei eine zentrale Rolle im Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere in energieintensiven Branchen. Mit der Wasserstoff-Offensive 2030 treibt Oberösterreich diese Transformation zielgerichtet voran und verfolgt das ambitionierte Ziel, eine führende Region für klimafreundliche Industrieproduktion zu werden.
Aus der Ausschreibung „H2 for Transition“ im Frühjahr 2024 ist das zukunftsweisende Projekt „ThermoGreenHydrogen“ hervorgegangen. Das auf drei Jahre angelegte Innovationsvorhaben erforscht die Produktion, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff in Verbindung mit Thermoelektrizität, welche ungenutzte industrielle Abwärme in Strom umwandelt. Dafür kooperiert die H2 Powerlink in Wels mit K1-MET, Partner of UAR Innovation Network und der FH OÖ. Das Projekt betrachtet ganzheitlich das erneuerbare Energiesystem in der JTP-Region OÖ. Dabei handelt es sich um jene Region, die am stärksten vom Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft betroffen ist. Oberösterreichs Zielgebiete sind die Bezirke Wels-Land, Gmunden, Vöcklabruck und Kirchdorf sowie die Stadt Wels.
Oberösterreichs Vision ist klar: Durch den Einsatz von Wasserstoff soll die industrielle Produktion revolutioniert und eine nachhaltige Energieversorgung gewährleistet werden. Mit innovativen Projekten wie „ThermoGreenHydrogen“ wird die Position als führender Akteur in der globalen Energiewende weiter gestärkt.
Mehr Informationen in der Unterlage zur Pressekonferenz mit Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner.
Fotos © Land OÖ/Margot Haag