PROFACTOR: Zweites Leben für Batterien

Ein weißes Elektroauto wird geladen.
Im Projekt „BatteryLife“ wird an einem zweiten Leben für Lithium-Ionen-Batterien geforscht. © iStock.com/sarawuth702

Hohe Anschaffungskosten für Lithium-Ionen-Batterien gelten als eines der größten Hindernisse für die Einführung von Elektrofahrzeugen auf dem Massenmarkt. Daher forscht ein Konsortium um die Steyrer Profactor GmbH im Projekt „BatteryLife“ an einem zweiten Leben für diese Batterien.

Gealterte Traktionsbatterien werden den hohen Anforderungen an Leistungs- und Energiedichte teilweise nicht mehr gerecht. In diesem Zusammenhang ist eine Zweitnutzung eine mögliche Lösung, um die Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen zu reduzieren und die Nutzungsdauer der Batterien zu verlängern.

Im Kreislauf denken

SecondLife-Anwendungen wie Hausspeicher für Photovoltaikanlagen oder die Integration als Pufferbatterien in intelligenten Ladesäulen sind denkbar, ermöglichen zusätzliche Erlöse, verbessern die Ökobilanz und würden Elektroautos billiger machen. Das Projektkonsortium erstellt daher eine komplette Lebenszyklusanalyse, vom Bau der Batterien bis zu deren Demontage, von Messgeräten über den Zustand der einzelnen Komponenten bis zu den Einsatzmöglichkeiten. Am Ende soll ein umfassendes ökologisch und ökonomisch sinnvolles Wiederverwendungskonzept für Batterien stehen.

Am Projekt sind neben Profactor die MIBA Electric GmbH, die Unternehmensberatung Daxner & Merl, das AIT Center für Electric Vehicle Technologies und Keysight Technologies beteiligt.

Weitere Informationen zum Projekt auf der Webseite von PROFATOR