Schutz von SW-Systemen und KI-Modellen

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Im Projekt DEPS forscht das Software Competence Center Hagenberg gemeinsam mit seinen Partnern an neuen, verbesserten Methoden zum Schutz von Software und KI-Modellen. Diese Methoden gewährleisten, dass Software nur in Verbindung mit originaler Hardware funktioniert und nicht kopiert werden kann.

In immer mehr Produkten bzw. Produktionsprozessen steckt Software, die wertvolles unternehmenskritisches Wissen enthält. Seit Jänner 2022 forscht das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern, Unternehmenspartnern wie PwC Österreich sowie weiteren Industriepartnern im Forschungsprojekt DEPS (Dependable Production Environments with Software Security) an neuen, verbesserten Methoden zum Schutz von Software und KI-Modellen. Diese Methoden gewährleisten, dass Software nur in Verbindung mit originaler Hardware funktioniert und nicht kopiert werden kann.

Software und KI-Modelle enthalten nicht nur unternehmenskritisches Wissen von enormem Wert, sondern erfordern auch erhebliche Ressourcen für ihre Entwicklung, den Betrieb und die Wartung. Dass dieser hohe Aufwand illegale Kopierversuche bzw. Hackerangriffe anzieht, liegt auf der Hand. Das Ziel von DEPS ist, gemeinsam mit den Projektpartnern Methoden zum Schutz von Software und KI-Modellen zu entwickeln.

Cyber-Resilienz erhöhen

Zu diesem Zweck wird an Methoden geforscht, um einen eindeutigen Hardware-Fingerabdruck zu erzeugen und zu verwenden. Dieser „Fingerabdruck“ basiert auf den spezifischen Eigenschaften der Speicherbausteine der Hardware, anhand von Produktunterschieden und wird durch neue, sichere Methoden untrennbar mit der Software bzw. den KI-Modellen beispielsweise in eingebetteten Systemen, Robotern und Produktionssystemen verknüpft. Zusammen mit anderen Sicherungsmaßnahmen, wie z.B. der Verhinderung von Reengineering oder sicheren Updateketten, ergibt sich so ein umfassender Schutz gegen Raubkopien und Manipulation.