06. Juli 2021

COMET: positive Zwischenevaluierung der K2-Zentren LCM & MCL

K2-Zentren sind im COMET Programm (Competence Centers for Excellent Technologies) die „Königsklasse“ und haben den Anspruch, internationale Spitzenforschung zu betreiben. Eines der insgesamt fünf Zentren in Österreich befindet sich am Linz Center of Mechatronics, Member of UAR Innovation Network. Jetzt wurde das „Center for Symbiotic Mechatronics“ – ein K2-Zentrum der ersten Stunde – seitens der FFG verlängert und startet ab 2022 mit einem Budget von 53,3 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre in die nächste Förderperiode. Die Hälfte der Fördersumme finanzieren dabei Unternehmen. Zudem steuert das Land OÖ rund 8 Millionen Euro bei.

Die erneute Förderzusage ist ein Meilenstein in der oberösterreichischen Forschung. Durch symbiotische Mechatronik sollen mechatronische Systeme noch intensiver mit ihrer gesamten umliegenden Umgebung kommunizieren können. Das Zentrum ist in der Wissenschaftscommunity national – insbesondere mit der JKU – sowie international stark vernetzt und die Forschung ist eng mit der Industrie verschränkt. Führende oö. Industriebetriebe wie zum Beispiel voestalpine Stahl, Pöttinger Landtechnik, Salvagnini Maschinenbau, Primetals Technologies, B&R Industrial Automation, Infineon Technologies Linz, Engel, KEBA, BRP Rotax, FerRobotics und viele mehr beteiligen sich an diesem K2-Zentrum.

Das K2-Zentrum für „Integrated Computational Materials, Process and Product Engineering“ (IC-MPPE) am Materials Center Leoben (MCL), Partner of UAR Innovation Network, an dem Oberösterreich  neben den Bundesländern Steiermark und Tirol beteiligt ist, konnte ebenfalls die Förderentscheidung der FFG für sich verbuchen. Das Zentrum wird in den nächsten fünf Jahren mit rund 44 Millionen Euro gefördert, wobei das Land OÖ rund 2,5 Millionen Euro beisteuert. Das Materials Center Leoben forscht gemeinsam mit Industriepartnern – wie unter anderem Primetals, voestalpine Stahl, AMAG und Linsinger Maschinenbau – im Bereich der Werkstoff-, Prozess- und Produktentwicklung.

Wir gratulieren den Forschungszentren aus dem UAR Innovation Network sowie allen Beteiligten und wünschen viel Erfolg für die nächste Förderperiode!