08. Juli 2021

Das war die Online-Expo "UAR Innovation Network 360°"

„Die Online-Messe 'UAR Innovation Network 360°' hat an drei Tagen anschaulich gezeigt, dass die Digitalisierung branchenunabhängig alle Ebenen der Produktion durchdringt. Laufend werden gerade in Oberösterreich Forschungsmaßstäbe gesetzt, wie bei der nächsten Mobilfunkgeneration 6G. Hier soll die Landeshauptstadt Linz mit der Forschungsarbeit der Silicon Austria Labs  GmbH (SAL) zu einem Zentrum für industrielle Anwendungen innerhalb Europas werden“, erklärte Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner in einem Rückblick auf die Online-Messe, die von der Upper Austrian Research (UAR), der Forschungs-Leitgesellschaft des Landes OÖ, von 22. bis 24. Juni veranstaltet worden ist.

Hier wurde gezeigt, wie die industrielle Transformation auf volle Fahrt gebracht wird und welche richtungsweisenden Antworten die Forschung in den Bereichen Smarte Systeme, digitale Technologien und nachhaltige Materialien parat hält. Bei mehr als 400 Messebesuchen ließen sich Vertreter/innen aus Wirtschaft und Forschung von Zukunftstechnologien inspirieren. Unter www.futurehub360.at sind die Research-Talks noch bis 30. Juli 2021 auch noch nachträglich abrufbar.

„Forschung und Innovationen sind die Treiber der Wirtschaft. KMU und Konzerne gleichermaßen haben die Chancen und die Effizienz erkannt, die darin stecken. Die Online-Messe hat einmal mehr aufgezeigt, dass Oberösterreich bei den Zukunftsthemen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Nachhaltigkeit bereits den Turbo eingeschaltet hat. Mit der anwendungsorientierten Forschung wird ein wichtiger Beitrag geleistet, dass Oberösterreich bereits wieder in den Comeback-Modus gestartet ist“, hob Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Achleitner weiters hervor.

„Es entwickeln sich auch neue Formen der Interaktion zwischen Mensch & Künstlicher Intelligenz. Stets mit dem Ziel, das Vertrauen in Künstliche Intelligenz – dem Herzstück von Industrie 4.0 – zu stärken und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. In OÖ soll daher langfristig unter der Federführung der Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH) ein Test- & Zertifizierungscenter für KI-Software entstehen, ebenso wie eine Wissensplattform für die optimale Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI“, kündigte Landesrat Achleitner an.

„Dank intensiver Forschungsarbeit wird in OÖ zudem Nachhaltigkeit bereits gelebt und vorangetrieben. Neue technologische Lösungsansätze weisen den Weg in die Kreislaufwirtschaft, verlängern die Produktlebensdauer und erhöhen die Energieeffizienz. Die F&E-Expert/innen aus dem UAR Innovation Network präsentierten hochleistungsfähige Werkstoffe, die aus nachhaltigen Rohstoffen gefertigt werden, effiziente Verarbeitungstechnologien und Prozesse sowie Innovationen in der Materialentwicklung. Klares Ergebnis der Research-Talks: Das Potenzial für die Produktion von morgen ist gewaltig und wird gerade in Oberösterreich auch bereits entsprechend erkannt“, so Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner. 

„Corona konnte den großen Innovationsgeist der oberösterreichischen Industrie und Wirtschaft nicht eindämmen – ganz im Gegenteil: das Jahr 2020 war für die Beteiligungsgesellschaften der UAR ein starkes Forschungsjahr. Mit den Kernkompetenzen smarte Systeme, digitale Technologien und nachhaltige Materialien liegt die große Stärke des UAR Innovation Network, das insgesamt 17 Forschungseinrichtungen zählt, in der enormen Themenbreite der industriellen Transformation. Das macht die Zentren zu Katalysatoren für Innovation“, sagte DI Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA, Geschäftsführer der Upper Austrian Research GmbH. 

Zur Mediathek

Bild: v.l.: UAR-Geschäftsführer Wilfried Enzenhofer und Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner