19. Oktober 2018

Kooperationsvereinbarungen mit DFKI und TZI unterzeichnet

Der Austausch und die Zusammenarbeit in der KI-Forschung zwischen Bremen und Oberösterreich soll künftig intensiviert werden. Um diese Intention zu besiegeln, unterzeichnete die Upper Austrian Research (UAR), in ihrer Rolle als Leitgesellschaft für Forschung des Landes Oberösterreich, Kooperationsvereinbarungen mit den Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie dem Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) an der Universität Bremen. Der Kaminsaal im Bremer Rathaus bot für die Unterzeichnung einen höchst feierlichen Rahmen.

 

 

Zusammenarbeit intensivieren – KI-Forschung stärken
Mit dieser Vereinbarung erklären beide Seiten die Absicht, in Zukunft den gegenseitigen Informationsaustausch und Know-how-Transfer in den Bereichen Digitalisierung und intelligente Automatisierung, Methoden der Künstlichen Intelligenz, Verfahren des maschinellen Lernens, Kognitive Produkte und Produktionsprozesse, Cyber-physische Systeme/Symbiotische Mechatronik, Robotik und Assistenzsysteme/Mensch-Maschine Interaktion, Smarte Produktionsanlagen, -prozesse und Produkte, Informationssicherheit und Lernende Bildverarbeitung zu intensivieren. Ziel ist eine verstärkte Kooperation in der KI-Forschung. Zudem soll die Zusammenarbeit im Rahmen des EU-Programms Horizon 2020 intensiviert sowie der Schulterschluss im Bereich der KI-Forschung auf internationaler Ebene gestärkt werden.

Anknüpfungspunkte über UAR Innovation Network
Über zwei Members of UAR Innovation Network (Beteiligungsgesellschaften der UAR) bestanden bereits Anknüpfungspunkte mit dem DFKI. Das DFKI ist Wissenschaftspartner der Pro2Future GmbH und im wissenschaftlichen Beirat des Forschungszentrums vertreten. Auch im Rahmen des EU-Projekts ‚CloudiFacturing‘, an dem die Linz Center of Mechatronics GmbH beteiligt ist, gibt es eine bestehende Zusammenarbeit mit dem DFKI. Ziel des gemeinsamen Projekts ist es, durch den Einsatz von Cloud-Technologien und High-Performance Computing, in klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) die Produktionsabläufe massiv zu optimieren und deren Produktivität sowie Wettbewerbsfähigkeit deutlich zu steigern. Die Universität Bremen (Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme) ist wissenschaftlicher Partner im neuen Spitzenforschungszentrum zum Thema Symbiotic Mechatronics (im Rahmen des FFG-Förderprogramms COMET K2) unter dem Dach der Linz Center of Mechatronics GmbH.

(c) Iris Klöpper