10. Oktober 2018

Wood K plus beim IEA Vernetzungstreffen

Das jährliche IEA-Vernetzungstreffen fand am 10.10.2018 im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie statt. Aktuelle Entwicklungen und Wirkungen der Technologieprogramme wurden präsentiert. Wood K plus war als Teil des nationalen Task 42 Konsortiums für die Vernetzung der Bioraffinerieforschung dabei.

Im Rahmen der Technologieprogramme der Internationalen Energieagentur (IEA) werden verschiedene Forschungsfragen für die Vernetzung der Akteure auf nationaler und internationaler Ebene aufgegriffen. Das IEA-Vernetzungstreffen 2018 stand unter dem Motto der Wissenschaftskommunikation. Dazu hat Helmut Jungwirth, Universitätsprofessor für Wissenschaftskommunikation an der Universität Graz und Mitglied des Wissenschaftskabaretts "Science Busters", einen Impuls zum Thema Wissenschaftskommunikation gegeben, um mögliche Vorgehensweisen aufzuzeigen und Anregungen für die Praxis zu geben.

Anschließend wurden Impacts und Highlights der Technologieprogramme mit österreichischer Beteiligung präsentiert und diskutiert. Im Mittelpunkt standen die Fragen inwieweit die Technologieprogramme zur Marktentwicklung beitragen und was gute Beispiele für die Ergebnisverwertung oder die Kommunikation ausmacht.

In diesem Licht präsentierten Wood K plus, tbw research und das Energieinstitut an der JKU gemeinsam ihren neuen Ansatz zur techno-ökonomischen und ökologischen Bewertung von Bioraffineriekonzepten. Die im IEA Bioenergy Task 42 erarbeitete Datenplattform soll den aktuellen Stand des Wissens abbilden und damit Informationen für verschiedene Bewertungen vereinen. Dabei werden die Prinzipien von open access und open innovation unterstützt. Die aktive Beteiligung der Bioraffinerie-AkteurInnen soll den Wissensaustausch forcieren. Technologische, ökonomische und ökologische Bewertungen von neuen Bioraffineriekonzepten werden dadurch ermöglicht und beschleunigt. So werden Impulse für weitere Entwicklungsaktivitäten gesetzt.

(c) Helmut Jungwirth