03. März 2020

Wood K plus revolutioniert High-Tech Skiproduktion

Bis 150 km/h Geschwindigkeiten erreichen Skirennläufer beim Hahnenkamm-Rennen – auf einer der schwierigsten Abfahrten der Welt. Dazu braucht es nicht nur Ausdauer, Technik und Mut – auch die Ausrüstung entscheidet mit. Ski sind wahre High-Tech Produkte. Für deren Herstellung werden oft sogenannte „duromere Prepregs“ verarbeitet. Das sind textile Faserstoffe (Prepregs), die mit speziellen Kunststoffen (Duromeren) vorimprägniert werden.

Aus diesem Material lassen sich besonders stabile, leistungsfähige und leichte Bauteile fertigen. Es wird u.a. auch bei der Herstellung von Leichtbauteilen in der Automobilindustrie eingesetzt. Bei den vielen Vorteilen des Materials gibt es auch Herausforderungen bei der Verarbeitung – insbesondere bei der Lagerung. Duromere Prepregs müssen stets kalt bei Temperaturen von bis zu -20°C gelagert und vor der Verarbeitung aufgetaut werden. Sie werden sozusagen auf Eis gelegt und sind trotzdem nur bis zu max. 6-12 Monaten lagerfähig – das soll sich künftig mit dem Forschungsprojekt „DryPrepregs“ ändern.

Die hochleistungsfähigen Werkstoffe sollen künftig aus pulverförmigen Duromeren hergestellt werden können, die sich in unterschiedlichen Produktionsverfahren optimal weiterverarbeiten lassen. Wood K plus arbeitet dabei im Forschungsteam mit renommierten Unternehmen aus der Branche zusammen: dem Skiproduzenten ATOMIC, R&D Consulting im Bereich des 3D-Drucks und RAC als Experte in der Faserverlegung im TFP-Verfahren.

Foto: iStock